JAHRESABSCHLUSS

Wir erstellen für Sie Ihren Jahresabschluss oder Ihre Einnahmen-Überschuss Rechnung.

Der Jahresabschluss ist das betriebswirtschaftliche Spiegelbild Ihrer Aktivitäten im vergangenen Jahr. Daher ist unser Ansatz, Ihren Jahresabschluss möglichst zeitnah zu erstellen um mit Ihnen gemeinsam eventuell notwendige mögliche Veränderungen zu besprechen.

Die Erstellung von Jahresabschlüssen erfolgt unter Beachtung der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften. Auf Grund der auseinander klaffenden Entwicklungen des Handels- und Steuerrechts sind die Unternehmen immer häufiger gezwungen eine eigenständige Handels- als auch Steuerbilanz zu erstellen.

Die Herausforderungen dieser Entwicklungen bestehen u. a. darin, dass die Unternehmen zum einen – gerade im Hinblick auf eventuelle Kreditverhandlungen mit den entsprechenden Banken – Stärke demonstrieren möchten, und zum anderen durch einen möglichst niedrigen Gewinn die Steuerbelastung reduzieren möchten.

Bei dieser Aufgabe unterstützen wir Sie mit unsererm Know how und stehen auch gerne für Gespräche mit den entsprechenden Banken zur Verfügung. Dabei profitieren unsere Mandanten auch von unserer über lange Jahre aufgebauten Reputation.

Neben dem Erstellen der reinen Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung oder Einnahmen-Überschuss Rechnung bieten wir Ihnen eine ganze Reihe von Zusatzleistungen, sprechen Sie uns einfach an.

Alle von uns erstellten Jahresabschlüsse können selbstverständlich auch über die Portale der einzelnen Institutionen (Banken, Finanzverwaltungen etc.) digital übermittelt werden.

 

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN JAHRESABSCHLUSS

Kann ich meine KFZ Kosten von der Steuer absetzen?

Sofern Sie einen PKW auch betrieblich nutzen und deshalb auch die Ausgaben (z.B. Abschreibung, laufende KFZ-Kosten, Reparaturkosten etc.) steuerlich geltend machen wollen so gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Das Steuerrecht unterscheidet in diesem Zusammenhang zwischen notwendigen Privatvermögen, gewillkürtem Betriebsvermögen und notwendigem Betriebsvermögen. Ausschlaggebend für die Einordnung ist die Nutzung des PKWs. Sofern die betriebliche Nutzung unter 10% liegt handelt es sich um notwendiges Privatvermögen. Eine Erfassung des PKWs als Betriebsvermögen ist demnach nicht möglich. Sofern die Nutzung zwischen 10% und 50% liegt spricht man von sog. gewillkürtem Betriebsvermögen. Hier hat man die Wahl den PKW dem Privat – oder Betriebsvermögen zuzuordnen. Bei einer betrieblichen Nutzung von mehr als 50% handelt es sich bei dem PKW um notwendigen Betriebsvermögen, sodass dieser zwingend als solches zu erfassen ist.
Die Erfassung als Privatvermögen oder Betriebsvermögen hat steuerliche Vor – und Nachteile. Deshalb ist insbesondere das gewillkürte Betriebsvermögen interessant, da Ihnen hiermit ein Gestaltungsspieltraum überlassen wird wie der PKW zukünftig steuerlich zu behandeln ist.

Sofern man den PKW dem Betriebsvermögen zuordnet kann man zwar die damit zusammenhängenden Kosten steuerlich geltend machen, muss aber korrespondierend dazu die private Nutzung anhand der 1%-Methode (u.U. auch 0,5% Methode) oder der Fahrtenbuchmethode versteuern. Alternativ hat man auch die Möglichkeit die betrieblichen Fahrten eines im Privatvermögen befindlichen PKWs mit 0,30€ pro Kilometer anzusetzen.

Gerne helfen wir Ihnen in diesem konkreten Fall dabei den steuerlich für Sie beste Vorgehensweise (durch eine Vergleichsrechnung Behandlung Privatvermögen oder Betriebsvermögen sowie Vergleichsrechnung Ermittlung private Nutzung anhand 1%-Methode oder Fahrtenbuch) zu ermitteln und dementsprechend umzusetzen.

Was ist eine E-Bilanz?

Als elektronische Bilanz (E-Bilanz) wird die elektronische Übermittlung einer Unternehmerbilanz an das Finanzamt bezeichnet. Ab dem Jahr 2012 ist es verpflichtend die Inhalte der Bilanz und der Gewinn und Verlustrechnung durch Datenübertragung an das Finanzamt zu übermitteln. Dadurch soll der Wille des Gesetzgebers zum Bürokratieabbau in der Steuererhebung weiter vorangetrieben werden.

Wann muss ich meinen Jahresabschluss veröffentlichen?

Kapitalgesellschaften wie beispielsweise Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie andere haftungsbeschränkte Unternehmen sind verpflichtet, ihre Rechnungslegungsunterlagen beim Betreiber des Bundesanzeigers offenzulegen oder unter gewissen Voraussetzungen im Unternehmensregister zu hinterlegen. In den § 267 ff. HGB werden die Gesellschaften in verschiedene Größenklassen klassifiziert.

Es ist zu beachten, dass die Größenklasse einer Gesellschaft nur dann wechselt, wenn die Größenmerkmale sich an den Abschlussstichtagen zwei nachfolgender Geschäftsjahre ändern. Mit dieser Regelung soll verhindert werden, dass die Offenlegungspflichten sich zu oft ändern.
Je größer das Unternehmen anhand dieser Größenkriterien ist, desto höher werden die Anforderungen an die einzureichenden und zu veröffentlichten Inhalte. Dies soll der Verwirklichung eines effektiven Gläubigerschutzes sowie eines wirksamen Schutzes des Geschäftsverkehrs dienen.
Zum Beispiel müssen Kleinstkapitallgesellschaften keinen Anhang erstellen und müssen die verkürzte Bilanz auch nur beim Bundesanzeiger hinterlegen, hingegen müssen mittelgroße Kapitalgesellschaften neben der Bilanz und dem Anhang z.B. auch die Gewinn- und Verlustrechnung veröffentlichten.
Im Rahmen der Erstellung Ihres Jahresabschlusses ermitteln wir jeweils die Größenklasse Ihres Unternehmens und bereiten die zu veröffentlichen Unterlagen entsprechend vor und veröffentlichen diese nach Freigabe durch Sie.